Samstagsradeln in Corona-Zeiten

Holprig, flexibel, schön

1. Zwischen Ammersee und Lech

Am Samstag, den 25. April 2020 sollte laut Programm das erste Samstagsradeln zwischen Ammersee und Lechstattfinden. Aber das war noch in der Corona-Kernzeit. Erst am 27. April traten erste Lockerungen in Kraft und ab 11. Mai war Radfahren zu fünft erlaubt. Wir nutzten am 16. Mai die Chance für eine erste Radtour.

Wir nutzten das Kontingent voll aus und starteten zu einer ausgesprochen „christlichen Zeit“ um 9:42 Uhr mit der S-Bahn nach Geltendorf. Das Wetter war gut; über den Voralpen zeigten sich einige Haufenwolken. Wir durchquerten das Kloster St. Ottilien und waren im Nu in Windach. Dort allerdings traf ein ziemlich steiler Anstieg auf die im Aufbau begriffene Kondition der RadlerIn. Über einen schotterigen Waldweg gelangten wir auf eine Anhöhe über Finning und hatten einen prächtigen Blick auf Alpen.

Auf dem Staudamm des Windachspeichers war dann die erste Pause angesagt. Coronabedingt wurde im Breitformat fotografiert. Ein Panoramaweg führte uns nach Hofstetten. Dort hatte freundlicherweise eine Bäckerei offen – Biergärten und Gaststätten durften noch nicht öffnen. Leider waren aber Leberkäs-Semmeln und andere Brotzeiten schon aus. Immerhin konnten wir unsern Kaffee draußen aus Pappbecher zwischen aufgestapelten Stühlen trinken.

In Thaining ging’s am noch nicht gefüllten Schwimmbad vorbei und weiter über Stadl zum Lech hinunter. Hinter Pitzling war er dann erreicht, leider aber auch eine Absperrung, die auf eine Baustelle in Landsberg mit zugehöriger Umleitung hinwies. Zurück wieder auf die Lechhöhe hinauf? Niemals! Ein brauchbarer Trampelpfad umging die Absperrung und wir kamen zügig bis Landsberg voran. Aber dort war die Welt zwischen Steilhang und Fluss mit Baugittern versperrt. Mit Rad war kein Durchkommen. Nach mehreren vergeblichen Versuchen gaben wir klein bei und schoben 1.000 m (80 Höhenmeter) den Berg hinauf.

Das Schlimmste aber war: Für den Besuch der Eisdiele am Lech, die schon in Blickweite war, hätten wir wieder hinunterfahren müssen bzw. anschließend wieder hinauf. Der Besuch in der Eisdiele wurde gestrichen! So umrundeten wir planmäßig den aufgelassenen Flugplatz Penzing und fuhren auf einem schönen, aber hügeligen Radweg über Ramsach nach Eresing. Von dort waren es nur mehr zwei Kilometer zum Bahnhof Geltendorf. Insgesamt hatten wir 62 Kilometer und 472 Höhenmeter bewältigt.

2. Zwischen Paar und Lech

Für den 30. Mai war eine Radtour durch das Gleißental im Südosten von München geplant. Nicht Corona, sondern die S-Bahn München machte uns hier einen Strich durch die Planung: Stammstreckensperrung! Also Umplanen in Richtung Westen. Wieder brachte uns die S4 nach Geltendorf. Mit dem Rad fuhren wir hinunter in die Gemeinde Kaltenberg und dann hinauf zum Schloss Kaltenberg, das sich noch im Dornröschenschlaf befand. Weiter ging’s westwärts. Petzenhausen, Geretshausen und Weil lagen Weg zum Lech, den wir oberhalb der Staustufe 19 erreichten.

B ei Staustufe 20 führt der Radweg dann auch schon wieder weg vom Lech, hinauf nach Scheuring und weiter zwischen Wiesen und Feldern nach Pittriching. Nach etwa 10 km querten wir bei Staustufe 22 wieder auf das Westufer. Dort gibt es einen sehr schönen Weg entlang am schnell fließenden Lochbach. Diesem folgten wir bis zum Ende des Mandichostausees. Ein kurzer Blick von der Staumauer und dann waren die 2 km bis zum Mittagessen in der Waldgaststätte Friedenau schnell geschafft. Das Essen wurde coronagerecht auf der Terrasse serviert.

Gut gestärkt fuhren wir sodann auf schottrigen Feldwegen wieder Richtung Süden. Vor Merching bewältigten wir die Querung vom Lech- ins Paartal. Über Steindorf gelangten wir nach Egling a.d. Paar. Danach kam noch Walleshausen und der Anstieg nach Geltendorf – leider war auch noch ein Gegenwind dabei -und die kurze Abfahrt zum Bahnhof. 68 km und 350 Höhenmeter waren bewältigt.

3. Ins Gleißental

Am 20.Juni wagten wir uns auf den Weg ins Gleißental, einem Trockental zwischen Deining und Deisenhofen. Für den Nachmittag waren Gewitter im Osten von München angesagt. Ohne Schwierigkeiten brachte uns die S3 von Gröbenzell direkt nach Otterfing. Ein schöner weißblauer Himmel empfing uns im Oberland. Kaum merklich stieg die Strecke nach Palnkam an. Im Wald vor Talham wurde es etwas steiler und hinter Talham ging es mit Schwung abwärts nach Dietramszell. Dort statteten wir der Klosterkirche einen Besuch ab. Dann wandten wir uns nach Norden, erst den Berg hinauf, an St. Leonhard vorbei nach Föggenbeuern. Bei der Abfahrt nach Oed verfinsterte sich der Himmel und in Harmating kam der erste Schauer. Wir stellten uns unter und verspeisten die von Karin gestifteten Brezn. Beim nachlassendem Regen fuhren wir über Moosham nach Thaining und kamen bei Sonnenschein in Aufhofen beim Jägerwirt an. Ein gutes Mittagessen ließ uns länger verweilen.

A ls wir aufbrachen, schien im Süden die Sonne und im Norden stand eine blauschwarze Wand. Erst fuhren wir noch paar hundert Meter in Richtung Westen, aber dann mussten wir nach Norden ins Gleißental einbiegen. Über einen ganz brauchbaren Waldweg erreichten wir nach den ersten Tropfen das Waldhaus Deininger Weiher, für uns zumindest ein Platz zum Unterstellen. Der Regen aber wollte nicht enden. Eine Radlerin stand erst unter einem Dachvorsprung. Dieser vermeintlich trockene Platz verwandelte sich bei überlaufender Dachrinne schnell in eine Dusche.

Als wir meinten, der Regen hätte nachgelassen, stiegen wir auf die Räder und hinein ging’s ins Gleißental, Abschnitt 2. Der durchnässte und teilweise mit Wurzeln durchzogene Waldweg erforderte volle Konzentration. Anfangs war der Bach, der Abfluss aus dem Deininger Weiher, auch Gleißenweiher genannt, noch neben uns. Irgendwann war er weg, aber von einem Trockental konnte keine Rede sein. Nach acht Kilometern hörte das naturbelassene Gleißental ebenso auf wie der Regen. Wir waren in Oberhaching angekommen.

Das Gleißental haben wir nach einem Umweg über den Bahnhof Deisenhofen wiedergefunden – der Durchlass unter der S3 war gesperrt. Und sieh da, es gab auch wieder einen Bach mit Wasser drin! Er schlängelt sich durch das Hintere und Vordere Gleißental heißt aber fortan Hachinger Bach.

Diesem Bach wollten wir folgen. Es war nicht immer leicht, aber abgesehen von ein paar Durchlässen unter Autobahnen und Schnellstraßen schafften wir es. Die nächsten Orte hießen Potzham, Taufkirchen und Westerham. In Unterhaching erreichten wir den Landschaftspark Hachinger Tal, den ehemaligen Flugplatz Neubiberg. Hier befinden sich Bach und Radweg in einem angenehmen Umfeld, doch gleich daneben auf der Biberger Straße fängt einen die Wirklichkeit des Speckgürtels wieder ein.

Unterbiberg ist dann schon mit der Landeshauptstadt München zusammengewachsen. Einen gewissen Charme hat sich (Alt-) Perlach auch dank des Bachlaufs bewahrt. In den westlichen Rand des Ostparks ist der Hachinger Bach gut einbezogen. Nur an der Heinrich-Wieland-Straße verschwindet er dann und die Radler müssen einen Umweg über den U-Bahnhof Michaelibad fahren. Kurz taucht er wieder auf, um in einem Sickerbecken endgültig zu verschwinden. Ein meist trockenes Kiesgerinne führt noch ein Kiesgerinne bis fast zur Kreillerstraße. Dann war aber Schluss mit der Bachverfolgung und wir stiegen in Berg am Laim in die S4 nach Puchheim.

R. Koch

Langlauffahrten im Februar 2020 nach Leutasch

Zum Langlaufen sind wir im Februar (09.02. und 16.02.) nach Leutasch gefahren.

Zum vereinbarten Zeitpunkt waren wieder alle da und wir konnten sofort starten. Bereits auf der Hinfahrt haben sich schöne Gespräche ergeben.

Die Loipen waren beide Male in sehr gutem Zustand, das gilt für die klassischen Langläufer sowie auch für die Skater. Auch das Wetter hat es wieder gut mit uns gemeint. Am 09.02. war es traumhaft schön. Der 16.02. zeigte sich etwas windiger, aber auch da meinte es das Wetter gut mit uns.

Gegen 10:00 Uhr waren wir an beiden Tagen auf der Loipe und wir hatten die Auswahl verschiedener Schwierigkeitsstufen, somit sind alle auf Ihre Kosten gekommen. Nach ca. 2 ½ Stunden fanden wir uns am Vereinsbus wieder und konnten glücklich und zufrieden von unseren Erlebnissen erzählen.

Wir freuen uns schon auf Euch, bis zum nächsten Mal

Sonja und Andreas

Neu: Tai Chi Chuan für Einsteiger

Es freut uns, dass wir jetzt eine Einstiegsmöglichkeit in unser Tai Chi Chuan anbieten können. Viele Mitglieder haben diese Möglichkeit vermisst, eine neue Gruppe zu gründen mit dem Ziel, sich gemeinsam in dieser Sportart weiter zu entwickeln. Endlich ist diese Gelegenheit da. Am 3.März2020 geht es los. Bitte meldet Euch an!

Termin

Dienstags von 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr (Anfänger, 14-tägig)

Treffpunkt

Gymnastikhalle Mittelschule, Lagerstr. 26, Puchheim-Bhf.

Auskunft

Manhkha Ho, Tel.:  0178-68 31 907, E-Mail: info@sportfreunde-puchheim.de

Langlauffahrt am 26. Januar 2020 nach Balderschwang

Unsere zweite Langlauffahrt haben wir nach Balderschwang gemacht. Ursprünglich war Ruhpolding geplant – aufgrund der Wettervorhersage und der Loipenbeurteilungen haben wir kurzfristig umdisponiert.

Aufgrund der derzeitigen Schneelage war die Wahl nicht so einfach, aber die spontane Entscheidung für Balderschwang belohnte uns. Die Loipen waren in einem sehr guten Zustand, sowohl für Klassisch als auch Skating. Gegen 10:00 Uhr waren wir wieder auf der Loipe und die Wolken haben sich verzogen damit uns die Sonne ein lächeln schenken konnte. Erfreulicherweise hatten wir diesmal mehrere Generationen am Start und wir alle hatten viel Freude an dem Ausflug. Nach dem Langlaufen gab es noch eine Stärkung für die, die Lust hatten. Gegen 14:00 Uhr machten wir uns auf den Heimweg.

Wir freuen uns schon auf Euch, bis zum nächsten Mal

Sonja und Andreas

Ankündigung: Mit Fackeln und Taschenlampen durch die Aubinger Lohe

Die für den 29. November 2019 geplante Fackelwanderung durch die Aubinger Lohe musste aufgrund schlechten Wetters verschoben werden. Diesmal findet die Fackelwanderung bei jedem Wetter statt. Bei Regen wird diese umbenannt auf „Nachtwanderung mit Taschenlampe“.

Am Freitag, den 31. Januar 2020 um 17:30 Uhr startet die Fackelwanderung. Der Treffpunkt ist der „Parkplatz Bienenheim“.

Bitte hierfür regenfeste Kleidung und Taschenlampe mitbringen, ansonsten werden Fackeln gestellt.

Die Wanderung dauert inklusiv Programm ca. 50 – 60 Minuten. Es müssen keine sportlichen Hindernisse überwunden werden. Das Programm ist für Erwachsene und gut gelaunte Teilnehmer ausgelegt. Anschließend ist der Nebenraum im Bienenheim für ein gemütliches Essen reserviert.

Bitte bis 28. Januar bei Silvia Kopp entweder telefonisch unter 0171 1993 113 oder per Mail silvia.kopp@web.de anmelden.

Langlauffahrt am 12. Januar 2020 nach Steindorf am Rofan (Achensee)

Die Premiere unserer Langlauffahrten führte uns nach Steindorf am Rofan in der Nähe vom Achensee. Die Zielauswahl war schwierig, aber zumindest in Steindorf gab es noch genug Restschnee, auch wenn die Loipen teilweise sehr selektiv waren. Um kurz vor 10:00 Uhr waren wir auf der Loipe und wurden mit super Wetter belohnt. Die Stimmung war sehr gut und nach etwas mehr als zwei Stunden machten wir uns wieder auf den Heimweg.

Für die nächsten Fahrten wünschen wir uns Neuschnee, wieder gutes Wetter und weitere nette Sportfreunde, die sich mit uns auf den Weg machen!

Wir freuen uns auf Euch,

Sonja und Andreas

Floorball U13 – Spieltag 12.01.20 in Ingolstadt

Mit einem tollen Auftakt ist unsere U13 unter Cheftrainer Andreas Mandolla in die Meisterrunde gestartet. Gegen eine der Spitzenmannschaften, dem FC Stern München I, verschlief die Mannschaft zunächst die Anfangsminuten und geriet dabei schnell in den deutlichen Rückstand mit 0:3.
Aber dann fing sich das Team nach einer deutlichen Ansprache des Trainers plötzlich wieder und machte auch in 2. Halbzeit erheblich Druck auf den FC Stern, so dass diese kaum mehr aus der eigenen Hälfte herauskamen. Schon bald erzielten die Spieler den 2:3 Anschlusstreffer und darauf folgte kurz danach der Ausgleich. In den letzten Sekunden spielten die jungen Floorballer nach einem Freischlag einen geschickten Querpass und knallten die Kugel zum 3:4 Endstand ins Tor.

Beim zweiten Spiel hatten sie nicht ganz soviel Erfolg, auch wenn der Spielverlauf sehr ähnlich war. Die Anfangszeit wurde wieder etwas verschlafen und dann reichte es am Ende nach dem einen oder anderen Lattentreffer leider nicht für die benötigten Tore. Somit wurde das dennoch schöne Spiel mit 4:6 abgegeben.

Peter Nitschke

Gelungener Saisonauftakt der U13 Floorballer

Am 28.09.2019 fuhr die U13 nach Kaufering zum ersten Spieltag der Saison. Gegen Amendingen und Stern München II wollten die Kids gleich Punkte einfahren.

Im ersten Match gegen die Piranhas aus Amendingen wußte keiner, was auf ihn zukommt. Die Piranhas waren die letzten Jahre meistens auf Augenhöhe, hatten aber einige Abgänge in Richtung U15 zu verzeichnen.

Es entwickelte sich ein Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, allerdings waren die Sportfreunde um einiges effektiver. Während Amendingen immer wieder an unserer Torfrau Lotta scheiterte, konnten die Puchheimer ihre Angriffe weitgehend in Tore ummünzen. Maxi und Tim je 2x und Justus trafen zum 5:0 Pausenstand. Nach der Halbzeit lief das Spiel ähnlich ab. Die Piranhas gaben nie auf, scheiterten aber an der guten Torhüterin der Sportfreunde. So zog Puchheim durch Tim, Maxi und Kapitän Hannes auf 8:0 davon. Zum Ende des Spieles erzielte Amendingen noch den verdienten Anschlußtreffer sodaß die Schlußsirene beim Stand von 8:1 für die Sportfreunde ertönte.

Im Match mit dem FC Stern II legten die Sportfreunde los wie die Feuerwehr. Mit überlegten Angriffen konnte die Abwehr der Sterne zunehmends in Schwierigkeiten gebracht werden, was sich dann auch am Spielstand zeigte. Zur Hälfte stand es schon 10:0 für Puchheim. Diesmal trugen sich alle Reihen in die Torschützenliste ein. Philipp 3x, Maxi 2x, Hannes 2x, sowie Felix, Hannes und Leon trafen je 1x. Auch wenn die Sportfreunde das Spiel im Griff hatten, schlichen sich in der zweiten Halbzeit wieder kleine Unkonzentriertheiten ein. So wurden wieder mehr Schüsse auf unser Tor zugelassen, die dann auch zum 1:10 Anschlußtreffer führten. Ein Eigentor und ein Treffer von Tim sorgten für den Endstand.

Die Puchheimer sicher und verdient mit 12:1 Toren.

So gelang ein Auftakt nach Maß, mit 6 Punkten fuhren die Kids nach Hause.

Die Siege waren auch in der Höhe verdient, bei denen erfreulicherweise alle Reihen zu Toren kamen.

Zum Heimspieltag am 12.10.2019 erwarten die Sportfreunde die Gäste aus München, Kaufering und der SG Donau Floorball Nordheim/Ingolstadt.

Unsere Gegner vom FC Stern I und Kaufering werden ein ganz anderes Kaliber.

Wir freuen uns auf schöne, spannende Spiele. Zuschauer sind herzlich eingeladen.

Andreas Mandolla

Sportfreunde Puchheim Mädels – DEUTSCHER MEISTER 2019

Am Sonntag, 23. Juni 2019, konnten sich die Floorballerinnen der Sportfreunde Puchheim Mädels den Titel „U15 Juniorinnen Kleinfeld Deutscher Meister“ in einem spannenden Finale vor knapp 200 Zuschauern gegen UHC Weißenfels sichern!

Als Mitausrichter durften sich unsere Mädels bei ihrer allerersten Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft vor heimischem Publikum über den heiß begehrten Pokal freuen!

Unter der Trainerin, Marina Münster, (Bundesligaspielerin beim FC Stern München), haben die Puchheimer Mädels alles gezeigt und ihr Bestes gegeben.
Am Samstag traf die Mannschaft in ihrem DM-Debüt auf die SG Bonn/Ennepetal. Das allererste Tor in der DM-Geschichte der Sportfreunde Puchheim Mädels schoss Leni Priller. Beim 17:0 Sieg der SF Puchheim Mädels wurde Lilly Pertack mit 5 Toren als Best Player gekürt. Im zweiten, sehr ruppigen, Gruppenspiel gegen den Titelverteidiger, die SG Landsberg/Dessau/Elster musste das Team die einzige Niederlage des Turniers verkraften. Torhüterin Lotta Herrmann hielt ihr Team in der Partie, glänzte mit starken Paraden und wurde anschließend ebenfalls mit der Best-Player-Ehrung belohnt.
Als Gruppenzweiter der Gruppe B traf man am Sonntagmorgen im Halbfinale auf den Gruppensieger der Gruppe A, den FC Stern München, der diese DM in Kooperation mit den Sportfreunden Puchheim ausrichtete. Nach diesem nervenaufreibenden Spiel stand nach Ablauf der regulären Spielzeit ein 2:2 auf der Anzeigetafel. Es ging in die Verlängerung, dem sogenannten Sudden Death – nach 47 Sekunden netzte Christina Schmidt (Vorlage Amelie Wagner) ein und die Puchheimerinnen bezwangen den amtierenden Bayerischen Meister. Amelie Wagner, die an allen drei Toren der Partie beteiligt war, wurde zum Best Player des Halbfinals gekürt und abschließend von den Trainern der anderen Vereine ins All Star-Team des Turniers gewählt.

Das Finale gegen den UHC Sparkasse Weißenfels, der gleich zu Beginn in Führung ging, war nicht minder spannend! Die Puchheimerinnen konnten durch Mia Bergler bereits in der zweiten Minute den Ausgleich erzielen. Es folgte ein offener Schlagabtausch, aus dem die Mädels mit einer 3:2 Führung (Tore durch Amelie Wagner und Johanna Hempfling) in die Halbzeitpause gingen. In der fünften Minute nach Wiederanpfiff gelang es den SF Puchheim Mädels per Doppelschlag durch Lilly Pertack und Christina Schmidt die Führung auszubauen. Durch eine 2-Minuten-Strafe und eine Unaufmerksamkeit in der Defensive kam Weißenfels mit 5:4 wieder gefährlich Nahe an die Puchheimerinnen heran. Coach Marina Münster nahm ihr Timeout und mobilisierte noch einmal alle Kräfte – mit Erfolg: Erneut gelang es Lilly Pertack und Christina Schmidt Puchheims Führung zum 7:4 auszubauen. 11 Sekunden vor Schluss musste das Team zwar das 7:5 hinnehmen, doch die Mädels ließen sich davon nicht beirren und kämpften bis zum Abpfiff konzertiert weiter! Das Spiel, in dem Christina Schmidt mit 2 Toren und 1 Vorlage zum Best Player gewählt wurde, endete mit einem 7:5 Sieg.

Für die SF Puchheim Mädels meisterlich dabei gewesen:

Trainerin: Marina Münster
Betreuerin: Kerstin Schmidt

Torhüterinnen: Lotta Herrmann, Paula Sittinger
Feldspielerinnen (Tore/Vorlagen):
Johanna Hempfling (Kapitänin) (1/2), Mia Bergler (2/2), Lilly Pertack (7/2),
Leni Priller (2/3), Christina Schmidt (7/1), Anja Stenger, Amelie Wagner (7/2),
Matilda Wagner (0/3), Amelie Wang (1/1), Louisa Wang (0/1), Emilie Yakubov (0/1)

Rückblickend schauen wir auf ein gelungenes Wochenende mit fairen Spielen, glücklicherweise nur wenigen Verletzungen und einem unglaublich tollen Publikum zurück.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Sponsoren und Helfern sowie der Stadt Puchheim bedanken, die diese Deutsche Meisterschaft der Sportfreunde Puchheim in Kooperation mit dem FC Stern München erst möglich gemacht haben.

©M. Münster und A. Wagner
©Foto: M. Haushofer

Unsere U15 Mädels sind bayrischer Vizemeister !

Mit zwei Siegen zum Abschluß zeigten die Mädels noch einmal eindrucksvoll, das der Vizemeister Titel in der U15 Juniorinnen Liga absolut verdient ist.

Aber alles der Reihe nach. Zum abschließenden Spieltag trafen sich alle Teams in Amendingen. Die frühe Anstoßzeit, sowie Zeitumstellung sorgte nicht gerade für ausgeschlafene Gesichter. Auch beim Einspielen sah man allen die Müdigkeit noch deutlich an.

Aber mit dem Anpfiff zeigten unsere Mädels gegen Amendingen gleich, das sie sehr wohl wach waren. Die Puchheimerinnen standen in der Abwehr zunächst sicher und starteten immer wieder gefährliche Angriffe. Eine 2:0 Führung nach knapp 8 Minuten war die logische Konsequenz. Allerdings ließ nun die Konzentration etwas nach. Das körperlich aggressive Spiel der Gastgeberinnen zeigte Wirkung und so fiel innerhalb von 30 Sekunden der Ausgleich zum 2:2.

Nun zeigte sich jedoch , das die Mädels zu einem echten Team zusammengewachsen sind. Absolut unbeeindruckt zogen sie wieder ihr Spiel auf, und erarbeiteten sich Chance um Chance. So konnten sie sich bis zur Pause ein 5:2 Vorsprung herausspielen. Nach der Halbzeit legten sie noch das 6:2 nach. Auch wenn das Team aus Amendingen nie aufgab und weiter kämpfte, konnten sie die Mädels aus Puchheim nicht mehr ernsthaft gefährden,

auch weil auch beide Torhüterinnen der Sportfreunde einen sehr guten Tag hatten. Am Ende der Partie gewannen die Mädels aus Puchheim verdient mit 8:6 Toren.

Der letzte Gegner der Saison waren die Lumberjacks aus Rohrdorf. Es zeigte sich recht früh, das der Tabellenletzte mit dem schnellen Spiel der Mädels nicht mithalten konnte. Folge war ein recht einseitiges Match, indem die Puchheimerinnen schon nach 10 Minuten mit 8:0 führten. Bis zur Pause erhöhten sie noch auf 11:0. Die Rohrdorferinnen gaben aber nie auf. Mit nur zwei kompletten Reihen kamen so noch zu ihrem verdienten Ehrentreffer.

Die Mädels aus Puchheim siegten überlegen mit 13:1 Toren.

Die Mädels, Trainerin sowie Betreuer können wirklich stolz auf diese Saison sein. Es ist die beste Platzierung, in der jungen Floorball Geschichte der Sportfreunde Puchheim. Respekt für diese Leistung.

Die Saison ist aber noch nicht zu Ende. Am 22.-23.06.2019 spielen die Mädels, als Ausrichter, noch um die deutsche Meisterschaft.

Wir wünschen viel Erfolg!

© Andreas Mandolla

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